RTE Washington - (www.emfis.com) - Beim amerikanischen Minenbetreiber Stillwater hält man deutlich steigende Palladium-Preise für wahrscheinlich. Wie CEO Francis McAllister darlegte, seien insbesondere die einstmals großen Bestände des Metalls in Russland inzwischen fast erschöpft. In den vergangenen Jahren seien die Ausfuhren des Landes stetig zurückgegangen. Dies deute darauf hin, dass das Russland den Markt bald nicht mehr in dem Maße beliefern könne, wie dies derzeit noch erwartet werde.
Palladium kann Platin ersetzen
Gleichzeitig, so McAllister, steige die globale Autoproduktion, und damit der Bedarf nach Platin (oder Palladium) für Auto-Katalysatoren. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, dann sei bei Platin mit einem Anstieg auf bis zu 3000 Dollar pro Unze zu rechnen. Der Preis für Palladium werde im Zuge dessen auf 1500 bis 2000 Dollar nachziehen.
Daneben sei davon auszugehen, dass sich der Preisabstand zwischen Platin und Palladium weiter verringere. Dank neuer Technologien könne Platin im Katalysatorenbau nämlich immer besser durch Palladium ersetzt werden.
Palladium wird derzeit zu rund 755 Dollar die Unze gehandelt. Der von McAllister prognostizierte Preis würde einer Verteuerung um 98 bis 165 Prozent entsprechen.
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