RTE New York - (www.emfis.com) - Der Goldpreis notierte am Freitag während des New-Yorker-Handels moderat fester. Im heutigen asiatischen Handel hingegen gaben die Kurse des gelben Metalls ganz leicht nach. Anders sieht die Lage bei Silber aus: Hier lässt sich in Asien eine Fortsetzung der Erholung beobachten.
Angesichts der Aufwertung des US-Dollars gegen den Euro seit Ende Mai ist doch relativ solide Performance der Edelmetalle durchaus bemerkenswert. Dies gilt in verstärktem Maß für das Metall der Könige, das in Euro zuletzt ein neues Allzeithoch erreichte - und dies, obwohl aus dem Reich der Mitte zu hören war, dass die chinesische Gold-Produktion weiter anzieht. Allerdings gehen die meisten Markt-Teilnehmer - wohl auch zu Recht - davon aus, dass vor allem die unverändert starke Nachfrage aus dem Investment-Sektor den steigenden Output locker kompensieren kann. Gleiches gilt im Wesentlichen ebenso für die übrigen Edelmetalle.
Zweifel am Papiergeld-System nehmen nicht ab
Hauptgrund für die anhaltenden Kurs-Zuwächse bei den edlen Metallen dürfte die nicht enden wollenden Zweifel am globalen Papiergeld-System sein. Immer neue Hiobs-Botschaften hinsichtlich einer ausufernden Staats-Verschuldung in den etablierten Industrie-Nationen treiben zunehmend mehr Investoren in die vermeidlich sicheren Edelmetall-Häfen. Ob Edelmetalle als Sachwerte tatsächlich besser als Immobilien oder Aktien sind, kann dahingestellt bleiben. Denn zumindest derzeit ist die Lust auf Edelmetalle ungebrochen.
Auch wenn längerfristig kräftige Korrekturen bei Gold & Co angesichts des ambitionierten Kurs-Niveaus nicht gänzlich ausgeschlossen werden können, gibt es derzeit keine Anzeichen für eine unmittelbar bevorstehende Trendwende. Von daher dürfte es vorerst mit den Preisen - im Speziellen bei Gold - noch ein Stückchen weiter aufwärts gehen.
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